Diversifikation: Das wichtigste bei Geldanlage

Ein guter Ratschlag den man im Zusammenhang mit der Geldanlage immer wieder hört: “Setz nicht alles auf ein Pferd.” Aber was bedeutet diese Redewendung genau? Eine Antwort auf diese Frage ist leicht gefunden, im Zusammenhang mit der Geldanlage bedeutet es, dass die eigenen Investitionen diversifiziert werden müssen. Was Diversifikation genau bringt, wie es geht und was es zu beachten gilt erklären wir hier.

Diversifikation – Die Verteilung der Risiken

Die allgemein Definition von Diversifikation ist leicht gefunden: Sie bezeichnet das Phänomen, dass eine Ausweitung von Wahlmöglichkeiten zu einer Erhöhung der Chancen und/oder einem Abbau von Risiken führt. (Nach Heiko Staroßom) Das Gegenteil der Diversifikation ist daher die Monostruktur, das heißt: Alles auf ein Pferd. Bei der Geldanlage sind vor allem die Anlageziele entscheidend, welche Art von Diversifikation und Anlageklassen für das persönliche Investmentportfolio Sinn machen. Unterschiedliche Anlageklassen weisen unterschiedliche Risiken auf, die Geldanlage sollte daher einerseits in unterschiedliche Anlageklassen aufgeteilt und anderseits innerhalb einer Anlageklasse verteilt werden. Im Grunde gibt es 2 Ziele, welche man mit einer Diversifizierung der Investments erreichen kann:

Renditenmaximierung

Die Diversifikation hat das Ziel, die maximale Rendite zu erwirtschaften bei einem kalkuliertem und gleichbleibendem Risiko.

Riskiominimierung

Die Diversifikation hat das Ziel, das Verlustrisiko bei einer vorgegebenen Renditeerwartung minimal zu halten.

Planung: Diversifizieren der eigenen Geldanlage

Eine generelle Empfehlung, was am besten ist gibt es nicht. Jeder Anleger hat andere Vorstellungen was mit seinem Kapital passieren soll bzw. andere Voraussetzungen. Die drei wichtigsten Punkte auf die geachtet werden sollten sind:

  1. Verfügbarkeit (oder Liquidität)
  2. Rendite
  3. Sicherheit (oder Risiko)

Das bedeutet auch, hohe Renditen gehen zu lasten von Sicherheit oder der Verfügbarkeit des Kapitals. Im Umkehrschluss heißt das, eine hohe Sicherheit ist mit wenig Rendite verbunden. Jeder Anleger muss nach besten Wissen und Gewissen eine Entscheidung treffen, wo die eigene  Grenze liegt. Vor allem der Punkt der Verfügbarkeit kann eine entscheidende Rolle spielen, vor einer längerfristigen Geldanlage muss klar sein, dass das Geld in der Zwischenzeit nicht benötigt wird. Zur Veranschaulichung des komplexen Zusammenspiels eignet sich das magische Dreieck der Geldanlage:

Das magische Dreieck der Anlageziele zur Diversifikation

Das Dreieck der Geldanlage veranschaulicht, dass bei der Geldanlage niemals alle 3 Ziele miteinander vereinbar sind. Für die Geldanlage ist es daher entscheidend, den eigenen Wohlfühlpunkt zu finden.

Ziele der Diversifikation

Das augenscheinlichste Ziel jeder Geldanlage ist also eine Maximierung der möglichen Rendite bei einem möglichst geringen Risiko, dazu kommt der Wunsch nach einer hohen Liquidität. Erreicht wird das durch die Diversifikation in verschiedene Anlageklassen bzw. Anlagewerten.

Unterarten der Diversifikation

In Fachkreisen wird in vier Arten von Diversifikation unterschieden, jede Art baut dabei auf eine andere Grundlage auf:

  1. Diversifikation bezüglich der Anlageklassen
  2. Diversifikation bezüglich der Anlageregionen
  3. Diversifikation bezüglich der Anlagebranchen
  4. Diversifikation bezüglich des Anlagezeitraums

Verschiedene Anlageklassen zur optimalen Diversifikation

Hierbei geht es darum, nicht die gesamte Investitionssumme in eine einzelne Anlageklasse zu investieren. So mögen zwar Aktien besonders chancenreich sein. In der Geschichte gab es aber bereits zahlreiche Crashs, bei denen Aktionäre viel Geld verloren haben, weil der Aktienmarkt auf breiter Front eingebrochen ist.

Anleger, die nur Teile ihres Gelds in Aktien, den Rest aber beispielsweise in Rentenpapiere, Festgelder und Immobilien angelegt hatten, konnten einen derartigen Einbruch besser verkraften.

Diversifikation bezüglich der Anlageregionen

Ähnlich sieht es mit der zweiten Diversifikationsform aus. Achten Sie darauf, dass Ihr Geld nicht übermäßig in einer Region konzentriert ist. Wer etwa in seinem Depot nur Aktien von US-Unternehmen, Investmentfonds mit dem Schwerpunkt USA und Anleihen von US-Unternehmen hat, darf sich nicht wundern, dass er hohe Verluste erleidet, wenn die US-Wirtschaft schwächelt.

Hätte er hingegen auch Geld in Europa und Asien investiert, könnte er die Verluste wahrscheinlich durch Gewinne in anderen Bereichen ausgleichen. Noch risikoreicher ist eine Konzentration auf kleinere und wenig entwickelte Länder und Regionen, deren wirtschaftliche Fortentwicklung oft durch eine hohe Volatilität gekennzeichnet ist.

Diversifikation bezüglich der Anlagebranchen

Der dritte Punkt lässt sich am besten mit einem Beispiel verdeutlichen. Die Solarindustrie galt zu Beginn des Jahrtausends als Boombranche.

Wer allerdings im Vertrauen darauf einseitig Aktien, Anleihen und Investmentfonds aus diesem Bereich gekauft hat und heute immer noch hält, sitzt jetzt wahrscheinlich auf hohen Verlusten, weil er sein Geld nicht ausreichend diversifiziert und auch in andere Branchen investiert hat.

Diversifikation bezüglich des Anlagezeitraums

Die letzte Diversifikationsform bezieht sich primär auf Geldanlagen mit fester Laufzeit – etwa Festgelder. Hier sollten Anleger darauf achten, dass ihre Geldanlagen nicht alle zu einem Zeitpunkt fällig werden. Das kann nämlich die Wiederanlage – etwa in Zeiten niedriger Zinsen – erschweren sowie die Liquidität belasten.

Beispielhafte Verteilung des Risikos durch Diversifikation:

  • Europäische Staatsanleihen
  • Europäische Unternehmensanleihen
  • Globale Aktienmärkte
  • Rohstoffe
  • Devisen

Ein Portfolio, das Investitionen in die obigen Beispielwerte enthält, wäre eine breit gefächerte Geldanlage, die sowohl sichere als auch potentiell sehr rentable Bestandteile enthält.

So gelten Staatsanleihen allgemein als sehr sicher, bringen aber vergleichsweise wenig Ertrag und haben im Zuge der Schuldenkrise mancher Länder an Bedeutung eingebüßt.

Die Staatsschuldenkrise hat jedoch den Unternehmensanleihen Auftrieb verliehen, die den Anlegern bei etwas höherem Risiko auch eine bessere Rendite versprechen und gleichzeitig der Kapitalbeschaffung der Unternehmen dienen.

Eine breite Streuung durch Investments in die Werte der globalen Aktienmärkte entkoppelt das Risiko von einzelnen Märkten und bietet Chancen auf Erträge in anderen Bereichen.

Zu guter Letzt sind Rohstoffe immer ein guter Gradmesser für die Wirtschaft. Besonders Gold und Öl waren in der Vergangenheit begehrte Spekulationsobjekte, bergen aber aufgrund ihrer hohen Abhängigkeit von wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen ein vergleichsweise hohes Risiko. Ihr kurzfristiger Ertrag stellt jedoch häufig alles andere in den Schatten.

Der Anleger, der die Diversifikation nach diesem Muster vornimmt, sichert sich gegen viele Risiken ab und profitiert gleichzeitig in vielen denkbaren Szenarien. Wichtig ist, dass die Gewinne und Verluste sich nicht nur die Waage halten, sondern im Idealfall die Verluste durch die Diversifikation kompensiert werden und immer noch eine Rendite übrigbleibt.

Wie man die richtige Strategie zur Diversifikation findet

Die persönliche Strategie zur Diversifikation richtet sich vor allem nach zwei Gesichtspunkten, nämlich dem Risikoprofil sowie der zur Verfügung stehenden Anlagesumme. Grundsätzlich sollten Sie immer nur das Geld anlegen, das Sie im Alltag entbehren können. Es macht keinen Sinn, Depots von einem Tag auf den anderen (häufig unter hohen Verlusten) aufzulösen, weil Sie plötzlich Bargeld benötigen.

Zwar gibt es für Kunden, die genau diese Möglichkeit wünschen, Tagesgeldkonten, doch die Rendite hierfür ist kaum der Rede wert und deckt häufig nicht einmal mehr die Inflationsrate.

Prinzipiell können Sie Aktien und andere börsennotierte Werte natürlich auch tagesaktuell verkaufen – doch wer das tut, muss dann mit dem jeweiligen Tagespreis leben, der natürlich unter dem Einstandspreis liegen kann.

Wie hoch die anzulegende Summe ausfällt, sollte sich also nicht unbedingt nach dem richten, was Sie „auf der hohen Kante“ liegen haben, sondern danach, was Sie tatsächlich auch über einen längeren Zeitraum hinweg für sich arbeiten lassen können.

Ganz gleich, wie sicher eine Geldanlage sein mag – man sollte nie mit geliehenem Geld spekulieren. Einen Kredit aufzunehmen, um Aktien zu kaufen, ist nicht zu empfehlen, zumal die Rendite ohnehin um die zu zahlenden Zinsen reduziert würde und somit häufig von vornherein keinen Sinn macht.

Das Risikoprofil ergibt sich nicht nur aus der reinen Risikobereitschaft des Anlegers, die subjektiv höher sein mag als sie objektiv sein sollte. Vielmehr sollte sie sich im besten Falle danach richten, womit der Anleger im Zweifelsfall rechnen muss, wenn die Geldanlage verloren sein sollte.

Handelt es sich um eine große Summe, welche die gesamten Ersparnisse eines Lebens darstellt, müssen Sie nicht auf eine lukrative Geldanlage verzichten. Sie sollten aber sehr wohl vorher bedenken, ob Sie den potenziellen Verlust verkraften könnten – und gegebenenfalls risikoarme Anlagen wählen.

Die Diversifikation hilft dabei, effiziente Portfolios aus risikolosen und riskanten Wertpapieren zu bilden, um unter dem Strich einen sinnvollen Ertrag zu erzielen.

Es ist naturgemäß nicht einfach, genau zu ermitteln, welche Produkte die richtigen für den eigenen Anlagetyp sind. Fonds können hierbei eine Hilfe sein, denn sie streuen das Risiko bereits. Doch auch innerhalb von Fondsanlagen gibt es natürlich unterschiedliche Risiken. So sollte man nicht in einen Immobilienfonds einsteigen, wenn gerade eine Immobilienblase platzt.

Umgekehrt ist es auch fraglich, ob sich der Einstieg in den Goldmarkt dann lohnt, wenn der Preis gerade ein Rekordhoch erreicht hat. Die Kunst der Geldanlage und der Diversifizierung liegt darin, die Auswirkungen von Ereignissen richtig einzuschätzen.

Portfoliotheorie: Der Erfinder der Diversifikation

Grundlage für die moderne Diversifikation ist die sogenannte Portfoliotheorie, die im Jahre 1952 von dem amerikanischen Wirtschaftsexperten Harry M. Markowitz formuliert wurde. Im Jahre 1990 wurde diese Arbeit mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet.

Ziel seiner Theorie war es, eine Antwort auf die Frage zu finden, welche Art von Wertpapieren in welcher Menge in ein optimiertes Portfolio aufgenommen werden sollten. Die Entscheidungsfindung sollte dabei durch ein wissenschaftliches Fundament untermauert werden, auf dem die moderne Diversifikation basiert.

Die bereits erwähnte Korrelation spielt auch bei Markowitz eine entscheidende Rolle. Dass Werte miteinander korrelieren, also mit gleichen oder zumindest ähnlichen Kursbewegungen auf bestimmte Entwicklungen reagieren, ist bekannt. In diesem Fall spricht man von der positiven Korrelation. Je höher die positive Korrelation im Anlagedepot ist, desto schlechter für den Anleger.

Ein Beispiel für negative Korrelation sind Devisenmärkte. Steigt der US-Dollar, sinkt der Euro und umgekehrt. Man könnte also nun annehmen, es mache Sinn, sowohl US-Aktien als auch deutsche Aktien zu kaufen. Leider kann man die Devisen-Korrelation aber nicht ohne Weiteres auf die Aktienmärkte übertragen, da hier andere Faktoren hineinspielen.

Tatsächlich ist es häufig so, dass der DAX die Bewegungen des Dow Jones mehr oder weniger stark imitiert. Trotz der unterschiedlichen Währungen korrelieren die beiden Aktienmärkte also eher positiv miteinander. Sinnvoller wäre es in diesem Fall, in Märkte zu investieren, deren Aktien gemeinhin steigen, wenn Dow Jones und DAX fallen, beispielsweise bestimmte Werte in Asien.

Diversifizierung und ETFs

Sehr beliebt sind seit einiger Zeit die sogenannten ETFs, die Exchange Traded Funds. Dabei investiert der Anleger nicht in einzelne Werte von Unternehmen oder die Entwicklung von Rohstoffen, sondern einfach in die Wertentwicklung eines Börsenindex an sich.

Jeder kennt die täglichen „Wasserstandsmeldungen“ in den Börsennachrichten über den aktuellen Punktestand des DAX. Am Jahresende klopfen sich die Investoren meist auf die Schulter, weil der Aktienindex wieder einmal einen gehörigen Prozentsatz zugelegt hat. Das Problem für einzelne Anleger ist es, herauszufinden, welche Werte genau steigen werden, denn der Börsenindex bildet ja nur den Durchschnitt der ermittelten Aktienwerte ab.

Hier greift das Prinzip der ETFs ziemlich simpel ein: Man investiert einzig und allein in die Entwicklung des gewählten Börsenindex. Steigt der DAX in diesem Beispiel also um fünf Prozent, steigt auch der darauf bezogene ETF um den gleichen Wert. Im Vergleich zu anderen Fonds, die ein bestimmtes Aktienportfolio repräsentativ verwalten, entfällt hier der teure Verwaltungsaufwand der Fondsmanager.

Wie die Überlegungen zur Korrelation zeigen, sollte man auch bei ETFs nicht nur auf einen bestimmten Index setzen. Daher sollten Anleger stets die globale Diversifizierung im Auge behalten und sich nach unterschiedlichen Anlageklassen beim ETF erkundigen.

Es könnte beispielsweise Sinn machen, sich einen DAX-ETF im Bereich Aktienwerte ins Portfolio zu holen und gleichzeitig einen ETF mit chinesischen Rohstoffen oder US-amerikanischen Staatsanleihen.

Wer diversifizieren möchte, kann dies auf allen Ebenen tun, lediglich der Maßstab ändert sich je nach Anlagemethode. Je größer der Maßstab ist, desto einfacher ist die Verteilung. So kann man zwischen den ETFs verschiedener Börsenindizes sicher schneller entscheiden als zwischen vielen einzelnen Wertpapieren, die man in mühsamer Kleinarbeit selbst analysiert.

Mit diesen Tools kann man ebenfalls das Portfolio diversifizieren

Wie alles kann man heute auch die Diversifizierung von Geldanlagen mit Hilfe von elektronischen Tools erleichtern. Hilfreich ist dies insoweit, als dass die Theorien von Ökonomen wie Markowitz häufig auf sehr konkreten (leider aber auch komplizierten) mathematischen Formeln beruhen. Diese richtig anzuwenden und vor allem auch immer wieder selbst zu überprüfen, ist für private Anleger in der Regel kaum zu schaffen.

Wer also gerne häufig seine Entscheidungen überprüfen möchte oder generell eine Entscheidungshilfe für die richtige Diversifikation benötigt, für den können Tools eine sinnvolle Hilfe sein. Manche Tools können sogar automatisch das Portfolio anpassen.

Hierbei sollte der Anleger aber nie das Augenmaß verlieren – wer nicht weiß, was er tut, sollte lieber eine seltenere und dafür gründliche Anpassung von Hand bei seiner Geldanlage vornehmen.

Die Tatsache, dass große Banken und Anleger nur noch vom Computer entscheiden lassen, wo zu investieren ist, sollte Privatanleger nicht dazu verleiten, ihre Investition ebenso verwalten zu lassen. Denn Großbanken können mit Verlusten anders umgehen und kompensieren sie über Absicherungsgeschäfte.

Zudem fallen für Privatanleger auch ganz andere Gebühren für den Handel mit Wertpapieren an – eine zu häufige Anpassung kann die Rendite also empfindlich reduzieren.

In Österreich und Deutschland setzen Anleger sehr stark auf sichere Geldanlagen, aus Sorge, etwas verlieren zu können – der Bausparer als Geldanlage ist hierbei ein sehr beliebtes Finanzprodukt, bei dem sogar teils Zinsen unter der Inflationsrate in Kauf genommen werden. Wenn man sich ausschließlich auf derartige Veranlagungen zur Geldanlage verlässt, wird man mit solch einer Anlagestrategie in den meisten Fällen allerdings nicht das Optimum erreichen. Hierbei zeigt sich, dass sich viel höhere Renditen erwirtschaften lassen, bei einer Streuung der Anlagen. “Nicht alle Eier in einen Korb legen”-so lautet der sprichwörtliche Grundgedanke zur diesbezüglich. Letztlich ist nicht das Chance-Risiko-Verhältnis jeder einzelnen Geldanlage für sich von Belang sondern die Gesamtsicht. Die große Herausforderung besteht darin, durch ausreichende Diversifikation hin und wieder auftretende Schwächephasen aushalten und letztendlich überbrücken zu können.

Nach der nobelpreisgekrönten Theorie von Harry M. Markowitz führt eine Kombination verschiedener Anlageklassen insgesamt zur höchsten Rendite. Dabei ist es entscheidend, die „richtigen“ Anlagen miteinander zu kombinieren, um attraktive Gewinne zu erwirtschaften.

Mit dieser Portfoliotheorie schuf Markowitz eine wichtige Grundlage für die Finanzwelt. Das Kapital wird auf Aktien, Immobilien, Anleihen und auch neue, alternative Finanzprodukte wie Crowdinvesting aufgeteilt. Gleichzeitig wird auch innerhalb der Anlageklassen das eingesetzte Vermögen gestreut. So schafft man einen gesunden Mix zwischen Sicherheit, Risiko und Rendite.

Ein stabiles Fundament für die Kapitalanlage

Neben dem Tagesgeld und Festgeld welche zwar eine niedrige Rendite haben, allerding durch eine zusätzliche Einlagensicherung abgesichert sind. Eine ähnliche Kapitalanlage sind Staatsanleihen von wirtschaftlich stabilen Ländern welche als Fundament für die Geldanlage dienen.

Als Kapitalanlage müssen neben niedrigen Renditen als Absicherung auch Investments mit höheren Renditen in das Portfolio einbezogen werden. Dazu zählen Aktien, Aktienfonds & ETFs, Immobilien, und Unternehmensanleihen oder auch Edelmetalle.

Gold und andere Edelmetalle gelten in Krisenzeiten als wertstabil, die Kurse können allerdings danach wieder stark fallen.

Das Prinzip der Risikostreuung für die Geldanlage kommt auch hier zum tragen sowie auch innerhalb der einzelnen Anlageformen bzw. Asset-Klassen. So können Aktien von großen Unternehmen trotz guter Wirtschaftslage in unvorhergesehene betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, welche den Aktienkurs erschüttert. Die Zusammenstellung eines Aktienportfolios ist anfangs mit einem hohen Selektionsaufwand verbunden um die einzelnen Posten gründliche zu recherchieren. Die Berechnung einer effektiven Risikostreuung durch Diversifikation ist nicht zwingend notwendig, den Fonds und ETFs bieten die Möglichkeit in bereits gestreute Aktien zu investieren.

Portale wie sicheregeldanlage.info bieten einen objektiven Überblick zu den gängigen Finanzprodukten und beleuchten sowohl Vorteile als auch Risiken.

Immobilien-Crowdinvesting als Geldanlage

Immobilien stellen seit jeher ein beliebtes Investment dar. Kein Wunder, schließlich bieten Immobilien viele Vorteile: Sie sind zumeist wertbeständig, relativ krisensicher und bieten hohe Renditen. Zum aktuellen Zeitpunkt scheint der Einstieg in den Immobilienmarkt nach wie vor besonders günstig. Denn vielerorts steigen die Miet-und Kaufpreise von Immobilien weiter an und auch die hohe Nachfrage von Investoren und Eigennutzern bricht nicht ab. Als Geldanlage eignen sich vermietete Eigentumswohnung bzw. Vorsorgewohnungen am meisten, durch die regelmäßigen Einnahmen kann ein passives Einkommen generiert werden.

Jedoch gibt es auch beim Immobilien-Investment Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden sollten. Ein wesentlicher Grund ist, dass das eigene Kapital dadurch lange Zeit gebunden wird.  Außerdem muss man für den Erwerb eines Objektes in der Regel über einen vergleichsweise hohen Anteil an Eigenkapital verfügen.

Diese Nachteile können durch Crowdinvesting ausglichen werden: Hier erfolgt die Beteiligung online zusammen mit einer Vielzahl anderer Investoren an lukrativen Immobilienprojekten. Die Rendite bei Rendity beträgt bei Entwicklungsprojekten zwischen 5 und 7 Prozent bei einer Laufzeit von ein bis drei Jahren.

Der Beitrag Diversifikation: Das wichtigste bei Geldanlage erschien zuerst auf Rendity Blog.

First seen on Rendity

Scroll to Top